| Vorsitzende: | Petra Mahr, Ilmenau (wechselte 1991 an eine Regelschule und trat daher als Vorsitzende zurück) |
| Stv. Vorsitzende: | Susanna Fux, Ilmenau |
| Schatzmeister: | Dr. Wilfried Zappe, Ilmenau |
| Beisitzer: | Fred Albrecht, Schleusingen Öffentlichkeitsarbeit, Zeitung Ralph Hepp, Erfurt Junge Philologen Ralf-Gerhard Köthe, Nordhausen Personalvertretungsrecht Alfons Kruse, Leinefelde Bildungspolitik |
| Vorsitzender: | Ralf-Gerhard Köthe, Nordhausen |
| Stv. Vorsitzende: | Susanna Fux, Ilmenau |
| Schatzmeister: | Wolfgang Häfner, Leinefelde |
| Beisitzer: | Fred Albrecht, Schleusingen Öffentlichkeitsarbeit, Zeitung Ralph Hepp, Erfurt Junge Philologen Alfons Kruse, Leinefelde Bildungspolitik |
| Vorsitzender: | Ralf-Gerhard Köthe, Nordhausen |
| Stv. Vorsitzende: | Susanna Fux, Ilmenau |
| Schatzmeister: | Wolfgang Häfner, Leinefelde |
| Beisitzer: | Fred Albrecht, Schleusingen Öffentlichkeitsarbeit, Zeitung Dr. Rainer Ehrhardt, Hildburghausen Bildungspolitik Martina Küttner, Gotha Junge Philologen Ludwig Müller, Nordhausen Personalvertretungrecht Joachim Schmidt, Suhl Öffentlichkeitsarbeit |
| Vorsitzender: | Ralf-Gerhard Köthe, Nordhausen |
| Stv. Vorsitzende: | Susanna Fux, Ilmenau |
| Schatzmeister: | Wolfgang Fleischmann, Greiz |
| Beisitzer: | Fred Albrecht, Schleusingen Öffentlichkeitsarbeit, Zeitung Dr. Rainer Ehrhardt, Hildburghausen Bildungspolitik Dr. Albrecht Klose, Nordhausen Bildungspolitik Erik Onnen, Nordhausen Junge Philologen Annerose Wiesenburg, Ruhla Frauenpolitik |
| Vorsitzender: | Ralf-Gerhard Köthe, Nordhausen |
| Stv. Vorsitzende: | Susanna Fux, Ilmenau († 28. August 2000) Heike Schimke (ab 13. Januar 2001) |
| Schatzmeister: | Wolfgang Fleischmann, Greiz |
| Beisitzer: | Fred Albrecht, Schleusingen Zeitung (bis 13. Januar 2001) Dr. Albrecht Klose, Nordhausen Bildungspolitik Erik Onnen, Nordhausen Junge Philologen, Presse Edeltraud Schafhauser, Erfurt Versicherungsfragen Heike Schimke, Erfurt Rechtsfragen (ab 13. Januar 2001 auch stv. Vorsitzende) Karin Hellige, Ilmenau Tarif- und Alterssicherungsfragen (ab 13. Januar 2001, zuvor kooptiert) Bettina Würbach, Erfurt Frauenpolitik, Junge Philologen (ab 13. Januar 2001, zuvor kooptiert) |
| Vorsitzender: | Ralf-Gerhard Köthe, Nordhausen |
| Stv. Vorsitzende: | Heike Schimke, Erfurt |
| Schatzmeister: | Wolfgang Fleischmann, Greiz |
| Beisitzer: | Ingolf Eckhardt, Greiz (bis Oktober 2003 Rücktritt) Bildungspolitik Ute Fischer, Erfurt Versicherungsfragen Karin Hellige, Ilmenau Tarif- und Alterssicherungsfragen Erik Onnen, Nordhausen Presse, Junge Philologen Bettina Würbach, Erfurt Frauenpolitik, Junge Philologen Dr. Kerstin Denzin, Ilmenau Bildungspolitik (Oktober 2003 kooptiert) Andreas Jantowski, Greiz Bildungspolitik (Oktober 2003 kooptiert) |
| Vorsitzender: | Ralf-Gerhard Köthe, Nordhausen |
| Stv. Vorsitzende: | Heike Schimke, Erfurt |
| Schatzmeister: | Thomas Gaßmann, Bleicherode |
| Beisitzer: | Dr. Kerstin Denzin, Ilmenau Bildungspolitik Ute Fischer-Salzwedel, Erfurt Versicherungsfragen Andreas Jantowski, Greiz Bildungspolitik Karin Hellige, Ilmenau Tarif- und Alterssicherungsfragen Michael Kirbach, Greiz Junge Philologen Erik Onnen, Nordhausen Presse Bettina Würbach, Erfurt Frauenpolitik |
| Vorsitzender: | Ralf-Gerhard Köthe, Nordhausen |
| Stv. Vorsitzende: | Heike Schimke, Erfurt |
| Schatzmeister: | Thomas Gaßmann, Bleicherode |
| Beisitzer: | Ines Musch, Ilmenau (kooptiertes Mitglied) Bildungspolitik Ute Fischer-Salzwedel, Erfurt Service Heiko Krüger, Ilmenau Tarif- und Alterssicherung Sven Luther, Bleichrode Junge Philologen Erik Onnen, Nordhausen Presse Bettina Würbach, Erfurt Frauenpolitik |
Zum 31. Dezember 1998 nahmen etwa zwei Drittel der Gymnasiallehrer nolens volens das „Angebot“ an: Teilzeitbeschäftigung (1999 bis 2003: 90 Prozent, 2003 bis 2008: 80 Prozent, 2008 bis 2012: 70 Prozent, 2012 bis 2014: 80 Prozent), dafür Kündigungsschutz.
Im Zusammenhang mit dem „Floating“-Modell ergaben sich verstärkt Spannungen innerhalb der Kollegien zwischen Teilnehmern und Nicht-Teilnehmern. Die von der GEW und dem TKM unisono vertretene Propaganda („solidarische“ gegen „unsolidarische“ Kollegen) fiel zu oft auf fruchtbaren Boden.
Teilnehmer am „Floating“-Modell können in Teilzeit (80 Prozent) verbeamtet werden, die Anträge von Nichtteilnehmern werden zunächst nicht berücksichtigt.
Das Seminarfach wurde 1999 eingeführt. Es umfasst theoretischen Unterricht in Kl. 10, die Erstellung (Klassen 11 und 12) und Verteidigung (Klasse 12) einer fächerübergreifenden Seminararbeit (Gruppenarbeit). Die Seminarfachleistung kann in die Abiturqualifikation eingebracht werden. Der TPhV ist mit der Einführung an sich einverstanden, bemängelt aber, dass das Seminarfach nur eingeführt wurde, um das 13. Schuljahr einzusparen, und vor allem, dass den Kollegen ein erheblich erhöhter Arbeitsaufwand aufgebürdet wird, der gar nicht oder nur unzureichend durch Abminderungsstunden aufgefangen wird.
In den Beratungen zum Doppelhaushalt 2001/02 legt die CDU-Landesregierung (Dez. 2000) fest, dass bis zum Jahre 7.250 Lehrerstellen (von knapp 30.000) abgebaut werden sollen, und zwar (Winter/Frühjahr 2001) auch durch Beendigungskündigungen (an den Grundschulen alle Nichtteilnehmer am „Floating“-Modell). In ersten Arbeitsgerichtsverfahren (Sommer 2001) erreichen jedoch die Kollegen ihre Weiterbeschäftigung. Vom Herbst 2001 an werden Vergleiche geschlossen (Weiterbeschäftigung in Teilzeit analog den Bedingungen der Teilnehmer am „Floating“-Modell). Kündigungen sind mittelfristig auch an Gymnasien vorgesehen, obwohl dort in vielen Fächern bereits Lehrermangel besteht. Die Gräben in den Kollegien vertiefen sich dadurch. Der TPhV muss ausgleichend zwischen Teilnehmern und Nichtteilnehmern wirken. Verschärfung des Tonfalls in der öffentlichen Auseinandersetzung zwischen TKM und Lehrerverbänden. Die Landesregierung, mit der absoluten Mehrheit ausgestattet, zeigt keinerlei Gesprächsbereitschaft, sondern vertritt eine harte Linie. Ein hoher Preis für den Imagegewinn und Erhöhung des Bekanntheitsgrades des TPhV, der in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird als „die einzigen, die sagen, wie es wirklich ist“.
Nach dem für die Landesregierung ungünstigen Ausgang der Arbeitsgerichtprozesse beginnen im Herbst 2001 Verhandlungen zwischen TKM, Gewerkschaften und Verbänden. Kündigungen werden ausgeschlossen. Nach erfreulichen Signalen zum Auftakt kommen jedoch im Frühjahr 2002 zunächst ernüchternde, nicht annehmbare Vorschläge aus dem TKM. Nach der Bluttat am Gutenberg-Gymnasium gelangt das TKM zu der Erkenntnis, dass Einsparungen im Bildungsbereich nicht sinnvoll sind. Im Dezember 2002 wird eine Richtlinie zur Verbeamtung veröffentlicht, nach der nun alle, die es wünschen, in Teilzeit (80 Prozent) verbeamtet werden können. Damit folgt das TKM den immer wieder geäußerten Vorschlägen des TPhV.
Umsetzung der Altersteilzeit als sinnvoller Weg zum Personalabbau, wobei die fachliche Absicherung des Unterrichts bei gleichzeitiger Neueinstellung junger Kolleginnen und Kollegen Berücksichtigung findet. Ermöglichung der Erhöhung von Beschäftigungsumfängen, um Engpässe in der Unterrichtsabsicherung abzufangen, Klassen- und Kursgrößen klein zu halten und die Berücksichtung zentraler pädagogischer Aufgaben (zum Beispiel durch Klassenleiterstunden) anrechenbar zu machen.